Die Rau(h)nächte nahen

Von: Petra Merz
Kategorie: Achtsamkeit

Heute bereichert Margarete Gold mit einem Gastbeitrag über die Rau(h)nächte meinen Blog. Herzlichen Dank!

SIE HABEN RICHTIG GELESEN ... DIE RAU(H)NÄCHTE NAHEN

Im November starten bereits die ersten Vorbereitungen. Ich freue mich sehr darauf, denn die Thematik verbindet mich stark mit meinen Wurzeln, mit meiner Großmutter mütterlicherseits. Meine Oma stammte aus einem landwirtschaftlichen Betrieb und hatte noch ein umfangreiches altes Wissen rund um Mutter Erde, mit dem Sie und wir Kinder lebten.

Worum geht es bei den Rau(h)nächten eigentlich?

Es geht um das Langsam-zur-Ruhe-kommen, um das Zurückblicken und auf den Jahresausblick. Es geht darum, Danke zu sagen für das Vergangene und voll Zuversicht auf das Neue zu schauen.

Die Rau(h)nächte sind eine wunderbare Zeit, um in die Stille zu kommen und um das alte Jahr bewusst abzuschließen. Diese Zeit kann man vorchristlich oder christlich betrachten, beides hat mit Rückbesinnung, Wertschätzung und dem Fest zu tun.

Klar gibt es dazu alte Geschichten, wie ich sie auch von meiner Oma hörte: keine Wäsche waschen oder keine Nägel schneiden. Doch all diese Geschichten haben einen Ursprung, einen Hintergrund und dafür braucht man eigentlich nur in die Natur zu sehen. Sie zieht sich draußen zurück und geht in den Ruhemodus. Das wäre auch für uns der richtige Zeitpunkt, um Dinge von draußen abzuschließen, sich so langsam zurückzuziehen und alle seine Lebensbereiche in Ordnung zu bringen.

  • Wissen: bringen Sie angelesene Bücher zu Ende
  • Familie: lösen Sie offene Konflikte
  • Reichtum: begleichen Sie offene Rechnungen
  • Anerkennung: bedanken Sie sich mit Wort und Taten
  • Partnerschaft: gibt es Gesprächsbedarf, dann reden Sie miteinander
  • Kreativität: hübschen Sie Ihre Wohnräume auf
  • Hilfreiche Freunde: ehren Sie Ihre Vorfahren und Ahnen
  • Beruf: schließen Sie die angefangenen Objekte ab, bevor das Jahr zu Ende geht.

Schließen Sie Altes ab und schauen Sie gestärkt auf das Neue.

Dann am 4. Dezember, dem Barbaratag, sollten Sie sich einen wunderschönen Sparziergang in der Natur gönnen. Und dort ein paar Äste für die Vase schneiden.

Wenn Sie an die Zweige Ihre Wünsche projizieren, können Sie bis Weihnachten erleben, ob diese fürs nächste Jahr in die Blüte gehen oder zum Scheitern verurteilt sind.

Schauen Sie positiv in die Zukunft. ;-)

Genießen Sie auch die 4 Adventssonntage mit Kerzenlicht und/oder machen Sie das Lichtritual zur energetischen Raumreinigung.

Alle Vorbereitungen sollten bis zur Wintersonnwende am 21. Dezember abgeschlossen sein. Die erste Rau(h)nacht startet dann nach dem Heiligen Abend mit dem Tageswechsel zum 25. Dezember.

Weiter geht´s im Dezember. Ich würde mich über Ihre Fragen oder Ihr Feedback freuen, gerne an mich direkt oder in meiner Facebook-Gruppe.

Ihre Margarete Gold

 

 

Über Margarete Gold

Seit ca. 20 Jahren beschäftigt sich Margarete Gold mit Feng Shui und hat sich von anerkannten Lehrmeistern ausbilden lassen. Seit 2006 bietet sie Basis- und komplette Beraterausbildungen nach den Richtlinien des Berufsverbandes für Feng Shui und Geomantie e.V. an. Seit 2003 ist sie Verstandsvorsitzende des Berufsverbandes.

Mehr Informationen über Margarete Gold finden Sie hier: Homepage, Portrait, Vorträge, Facebook-Gruppe.

 

 

Quelle Foto: Unsplash_pixabay.com

Folgende Beiträge könnten Sie auch interessieren

20.06.2017

Baurituale - Welchen Sinn haben sie in der heutigen Zeit?

Vor einiger Zeit habe ich angekündigt über Baurituale zu schreiben. Nun flattern plötzliche Artikel und Bücher genau zu dieser Thematik ohne mein Zutun in mein... [WEITER]

01.05.2018

Zuhause ist...?

Zuhause sollte auf jeden Fall ein Ort sein, an den Sie immer gerne zurückkommen. Was kann Feng Shui beitragen?

Wie das Zuhause aussieht, ist... [WEITER]