Kinderzimmer-Check

Von: Petra Merz
Kategorie: Wohnen

Es ist noch immer Trend, gleich ein komplettes Kinderzimmer einzurichten. Doch ist das wirklich das Richtige für Ihr Kind? Und wo können Sie „Kind“ sein?

Das Kinderzimmer steht ja symbolisch für Kreativität und Entwicklung. Das gilt natürlich für Kinder und Erwachsene. Deshalb müssen wir unterscheiden.

Leitfaden für Kinder

  • Wo steht das Bett? Strahlt es Geborgenheit aus? Idealerweise hat es eine feste Wand am Kopfende und an einer Seite.
  • Wie voll ist das Kinderzimmer mit Möbeln zugestellt?
  • Wie sehr ist es auf einen Stil festgelegt?
  • Welche Art von Spielsachen hat es? Können die Spielsachen flexibel und kreativ genutzt werden?
  • Inwieweit sind Ruhebereich und Spielbereich getrennt?
  • Gibt es genug Raum (im übertragenen Sinne), dass das Kind seine Kreativität entdecken und entwickeln kann?

Je voller das Zimmer mit Möbeln und Spielsachen ist, desto schwieriger ist es für ein Kind, sich zu entfalten. Alles, was sich im Zimmer befindet, engt auch ein. Deshalb sind weniger Spielsachen besser. Optimal sind Spielsachen, die das Kind nach Lust und Laune fantasievoll nutzen kann.

  • Wie alt ist das Kind? Wie alt ist die Einrichtung?

Mit zunehmendem Alter ändern sich jedoch die Bedürfnisse der Kinder stark. Auch ihr Geschmack entwickelt sich erst im Laufe der Zeit. Deshalb ist es wichtig, erst mal mit wenigen Möbelstücken und Spielsachen zu beginnen.

  • In wie weit wird der persönliche Bereich des Kindes von den anderen Familienmitgliedern respektiert?

Vor allem für ältere Kinder ist es wichtig, dass sie ungestört ihren Tätigkeiten nachgehen können. Vor dem Eintreten anzuklopfen zeugt von Respekt. Aber auch ein „Nein, jetzt möchte ich nicht gestört werden“ sollte respektiert werden.

Leitfaden für Erwachsene

Für Erwachsene geht es darum, wo sie noch oder wieder Kind sein können.

  • Was macht Ihnen Spaß?
  • Wobei können Sie sich entspannen und in eine andere Welt eintauchen?
  • Wo haben Sie Raum, um genau das tun zu können?

Das kann ein Hobbyraum sein, eine kleine Werkstatt, ein Malzimmer oder die Leseecke. Dieser persönliche Bereich kann auch Teil eines anderen Zimmers sein. In diesem Fall sollten allerdings klare Grenzen gesetzt werden. Wenn Sie sich dort aufhalten, darf Sie niemand stören. Ist genug Platz vorhanden, lohnt es sich diese Grenze auch räumlich zu realisieren.

Mit diesen Tipps gelingt die Umgestaltung:

Schreiben Sie mir, wenn Sie Fragen haben oder sich über Unterstützung freuen p.merz@fengshuikonzepte.de.

Bleiben Sie achtsam

Ihre Petra Merz

Feng Shui Konzepte – Ihre Feng Shui Beratung aus Bamberg

 

 

Quelle Foto: Andrea Linja, pixabay

Folgende Beiträge könnten Sie auch interessieren

13.08.2018

Kraftplatz Walberla

Im Volksmund „Walberla“ genannt, lautet der eigentliche Name dieses markanten Tafelberges „Ehrenbürg“.

Auf den beiden Bergspitzen, dem Walberla und dem... [WEITER]

31.01.2017

Porsche oder Trabi – womit fahren Sie durchs Leben?

Aus aktuellem Anlass werfe ich heute einen Blick auf die Traditionelle Chinesische Astrologie. Aktuell deshalb, weil ich am vergangenen Wochenende meine Kenntnisse... [WEITER]