Welche Macht hat ein Haus über seine Bewohner?

Von: Petra Merz
Kategorie: Achtsamkeit, Wohnen,

Wie beeinflussen sich ein Haus und seine Bewohner? Beeinflussen sie sich überhaupt?

Das folgende Zitat drückt in meinen Augen den Zusammenhang zwischen einem Bauwerk und seinen Bewohnern am besten aus:

Erst formt der Mensch das Haus, dann formt das Haus den Menschen. (Josef Frank)

Was bedeutet diese Aussage nun?

Erst formt der Mensch das Haus…

Ich denke dieser Teil ist ziemlich klar. Alle am Bau Beteiligten haben Einfluss auf die physische Gestalt des Hauses. Das beginnt bei der Planung. Wünsche, Ideen und konstruktive Vorgaben fügen sich nach und nach zum fertigen Plan. Wird er zur Genehmigung eingereicht, befassen sich die beteiligten Behörden damit. Sie können Auflagen machen oder Änderungen fordern, wenn Vorschriften nicht eingehalten wurden. Während der Bauphase formen die Handwerker ganz konkret die physische Hülle. Nach dem Einzug schließlich gestalten die Eigentümer die Innenräume nach ihren individuellen Vorstellungen. So wird das Bauwerk von vielen Menschen ganz real geformt.

…dann formt das Haus den Menschen

Doch kann ein Haus wirklich die Menschen beeinflussen? Ja, und auch das ist leicht nachvollziehbar. Sie sind sicherlich schon einmal in ein Zimmer gekommen, in dem zuvor gestritten wurde. Wie hat sich das angefühlt? Die Atmosphäre war vermutlich „zum Zerreißen“ angespannt. Und das war nur ein Streit, der kurz vorher ausgetragen wurde.

Ein Haus kann seine Bewohner auf mehreren Ebenen beeinflussen. Das sind die wichtigsten:

1. Die Entstehungs- und Bauphase

Wie haben die einzelnen Menschen ihre Arbeit erledigt? Wie sind sie miteinander umgegangen? Gab es Differenzen? Wie wurden sie ausgetragen? Wie waren die Arbeitsbedingungen? Wurden Arbeiten in Eigenleistung ausgeführt? Wenn ja, wie wurden sie erbracht? Hat sich der Bauherr vielleicht sein Haus „hart“ erarbeitet? Bereits die Energien der Entstehungsphase prägen sich im Haus ein.

2. Die Wohnphase

Ist das Haus bezogen, speichern sich die Energien der Bewohner im Haus ab. Vor allem einschneidende Ereignisse können so über lange Zeit großen Einfluss auf das Leben der Bewohner haben. Dazu gehören schöne Erlebnisse, Fröhlichkeit und Glück genauso, wie Trauer, Streit und Leid.

3. Äußere Energien

Zum Zeitpunkt der Entstehung wirken bestimmte Energien. Manche haben ein positives Potential, andere stellen eher eine Herausforderung für die Bewohner dar.

4. Der Ort

Wie sieht die Umgebung aus? Was stand früher einmal hier? Was hat sich hier früher einmal ereignet?

Sie haben es in der Hand

Auf allen diesen Ebenen haben Sie die Möglichkeit positiv einzugreifen.

1. Beziehungen

Sorgen Sie für gute Beziehungen, für Wertschätzung und gegenseitigen Respekt.

2. Reinigung

Reinigen Sie das Haus von Zeit zu Zeit gründlich. Reinigungsrituale, wie das Räuchern, leisten gute Dienste, um schlechte Energien loszuwerden. Lesen Sie dazu auch diesen Beitrag Raumreinigung. Bringen Sie danach viel Fröhlichkeit ins Haus. Laden Sie Freunde ein. Feiern Sie ein schönes Fest. Musizieren Sie. All das bringt neue gute Energien.

3. Energie-Matrix

Die Energie-Matrix des Hauses lässt sich berechnen. Kennen Sie Verteilung der unterschiedlichen Energien, können Sie gezielt handeln: gute Energien fördern, ungünstige ableiten.

4. Der Ort

Betrachten Sie die Umgebung genau. Ziehen Sie Erkundigungen ein. Und behandeln Sie auch den Ort mit Wertschätzung.

Sie haben Fragen? Sie wollen die Energie-Matrix Ihres Hauses kennen lernen? Schreiben Sie mir eine E-Mail p.merz@fengshuikonzepte.de oder rufen Sie mich an.

Sie haben schon viel unternommen und fühlen sich trotzdem nicht wohl in Ihrem Heim? Dann kann eine systemische Lebensraum-Aufstellung für Sie interessant sein.

Ihre Petra Merz

Feng Shui Konzepte – Ihre Feng Shui Beratung aus Bamberg

 

 

Quelle Foto: pixabay.com_bluemorphos

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